Apple stellt zur WWDC iTunes Radio vor

Am gestrigen Montag versammelte der US-Konzern Apple nicht nur Entwickler zur eigenen Konferenz in San Francisco, sondern auch die Fachpresse. Neben der Vorstellung der neuen Mac-Reihe und iOS 7 lüftete der US-Konzern aus dem sonnigen Süden der USA nun endlich auch das Geheimnis um iRadio.

iRadio, das seit Wochen so in den Gazetten genannt wurde, firmiert allerdings unter iTunes Radio. Wie bereits im Vorfeld berichtet wurde, wird sich der neue Streaming-Dienst von Apple durch Werbung finanzieren und somit für den Nutzer kostenlos sein. Auf das Onlineradioangebot sollen Nutzer dank Integration in iOS7 mit mobilen Geräten wie iPhone und iPad zugreifen können. Auch ein Zugriff per Apple TV und dem PC ist möglich. Außerdem wird iTunes Radio an die Siri-Sprachsteuerung gekoppelt. Der Dienst soll im Herbst in den USA verfügbar sein. Allerdings teilten die Kalifornier mit, dass man den Service ausdehnen möchte, daher wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis iTunes Radio auch bei uns verfügbar sein wird.

iRadio

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Keine Angaben zum Umfang
Apple machte auf der gestrigen WWDC keine Angaben zum Katalogumfang. Aber einen kleinen Hinweis hatte man dann doch, denn man verspricht mehr als 200 Sender. Zudem werde es individualisierte Streams geben. Hierbei soll Musik anhand der Hörgewohnheiten des Nutzers ausgesucht werden.

Große Konkurrenz
Experten sind sich über den Erfolg oder Misserfolg des neuen Service noch nicht ganz einig. Apple ist nicht der erster Big-Player, der einen Streaming-Dienst ins Leben ruft. Auch Google hat etwas ähnliches im Programm. Daher sollte der erste Schuss sitzen, um erfolgreich zu sein.