Cyberbrille löst Angriff bei McDonald’s aus

„Google Glasses“ sind derzeit in aller Munde. Die Datenbrille des Internetkonzerns würden viele User gerne in die Hände bekommen. Das musste nun auch ein Universitätsprofessor erfahren, der während seines Familienurlaubes in Paris Opfer eines Angriffs wurde. Der Mann trägt eine am Kopf befestigte Augmented-Reality-Brille – und das schon ganze 34 Jahre. Was das mit „Google Glasses“ zu tun hat? Sieh sieht ihr ähnlich. Daher versuchten ihm Angreifer bei einem McDonald´s Besuch die Brille gewaltsam zu entreißen.

Steve Mann entwickelte selbst das tragbare EDV-System „EyeTap Digital Eye Glass“. In einem Blogeintrag schrieb er, dass am 1. Juli drei Angreifer versuchten, ihm seine Brille, die der Datenbrille „Google Glasses“ ähnelt, zu entwenden. Der Professor von der Universität in Toronto trägt diese Brille in verschiedenen Versionen schon seit 34 Jahren. Die Brille besteht aus einem Aluminiumstreifen und ähnelt in der Tat so ein wenig „Google Glasses“. Das Eye-Tap sei bei dem Angriff beschädigt worden. Während des Angriffs hatte die angebliche „Google Glasses“, die keine ist, automatisch Bilder erfasst. So konnte der Mann Fotos der Täter und zweier möglicher Zeugen auf seinem Blog veröffentlichen. Auch wenn die Gesichter zensiert sind, hofft er nun auf Hilfe. „Ich suche die Angreifer nicht um Geld einzuklagen. Ich will nur, dass das Eye-Tap repariert wird und es wäre nett, wenn McDonald`s meine Forschung unterstützen würde“, schreibt der Professor in seinem Blogeint
rag. „Ich selbst habe nicht die Mittel um mit einem multinationalen Unternehmen zu kooperieren, aber ich könnte etwas Hilfe und Ratschläge gebrauchen, um dieses Problem zu lösen. Ich brauche außerdem Ratschläge, was getan werden kann, um die Digital-Eye-Glass-Forschung nicht nur in der Technik sondern auch im Bereich der sozialen Verantwortung, der Kultur und Technik voranzutreiben.“

Bisher war die Suche nach den Angreifern, die gehofft hatten, die Datenbrille „Google Glasses“ in die Hände zu bekommen, erfolglos. Sicherlich hatten sie sich erhofft, mit dem Fund der „Google Glasses“ viel Geld bekommen zu können, stattdessen wird jetzt sogar über das Internet nach ihnen gesucht…