Google Glass erobert Mode-Laufsteg

Dass Hi-Tech nicht unbedingt nur etwas für Männer sein muss, beweist gerade die Modedesignerin Diane von Furstenberg. Denn sie bringt anlässlich der New Yorker „Fashion Week“ als eine der ersten „Google Glass“ zum Einsatz.

Die mobile Kamera-Brille ermöglicht es der Designerin, ihre Show mitzuschneiden und von Models auf dem Laufsteg tragen zu lassen. Das alles geschah unter den Augen von Google-Mitgründer Sergey Brin. Furstenberg will am 13. September auf ihrem Google+-Kanal einen Dokumentarfilm veröffentlichen, dieser beruht dann auf diesem Filmmaterial. So kommt eine Ich-Perspektive zustande, in die jeder von uns eintauchen kann. Der Trend geht ganz klar in Richtung schicker Klamotten gepaart mit High-Tech. Googles Datenbrille wird uns im Alltag mit allerlei Informationen vorm Auge unterstützen. Neben der Möglichkeit des Mitschneidens, was sich Furstenberg zu nutzen macht, können auch Karten zur Navigation in einer fremden Stadt eingeblendet werden. Zudem sind Preisvergleiche vor dem Auge möglich, wenn man gerade an einem Schaufenster vorbeiläuft.

Das Project Glass oder auch Google Glasses soll erst 2014 in Serie gehen, doch schon jetzt wollen viele User Project Glass gerne einmal in den Händen halten. Ab 2013 können die ersten Entwicklerversionen erworben werden. Wer sich die Datenbrille dann zulegen möchte, der sollte schon jetzt mit dem Sparen anfangen. Denn derzeit geht man davon aus, dass die Brille mit 1500 US-Dollar zu buche schlagen wird. Wie gesagt, dabei handelt es sich dann erst einmal um eine Entwicklerversion.

Derzeit ist noch offen, was die finale Version kosten wird. Google äußerte sich zu diesem Punkt noch nicht. Was Project Glass tatsächlich kostet und was es dem Kunden bringen wird, werden wir wohl erst in zwei Jahren endgültig erfahren.