Google Glass: Kommt auch ein Laserprojektor für den Unterarm?

Als Google seiner Zeit sein Project Glass vorstellte, war der Aufschrei in der Technik-Community groß: Ist das der Aufbruch in eine ganz neue Dimension in Sachen Gadgets? Zu 100 Prozent kann man das derzeit noch nicht sagen, denn erst ab Februar 2013 sollen die ersten Prototypen für etwa 1500 Dollar erhältlich sein. Doch derzeit drängen immer mehr Features an die Öffentlichkeit.

Wie die Kollegen von golem.de berichten, soll bei Googles Project Glass ein kleiner Laserprojektor eine Art virtuelle Tastatur auf den Unterarm des Brillenträgers werfen. Dabei erkennt eine eingebaute Kamera nicht nur das Muster, sondern auch die Finger des Benutzers und interpretiert dies als Tasteneingabe. Ob die Laserprojektor-Eingabe in den Serienmodellen von Project Glass zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt, denn die Technik wurde von den Kollegen nur in einem Patentantrag von Google gesichtet, den das Unternehmen in den USA eingereicht hatte. Eine virtuelle Tastatur mit Laserprojektor würde das Touchpad ersetzen, das
derzeit noch als Eingabegerät für Google Glasses genutzt wird. Google-Mitgründer Sergey Brin hatte im Mai 2012 seine Eingabefunktion gezeigt, bei der auf dem Arm ein Trackpad angeschnallt wird. Das dürfte im Alltag etwas umständlich sein.

Ende des letzten und Anfang diesen, sprich im Februar, Jahres stellt Google seine Datenbrille ersten Entwicklern vor, die die Brille, mit 1500 Euro nicht gerade billig, vorbestellt hatten. Sie können sie das gute Stück nicht nur auf Herz und Nieren prüfen, sondern auch schon einmal die ersten Programme für die Datenbrille schreiben.

Google Glass soll es dem Nutzer ermöglichen, nicht nur zu telefonieren, sondern auch Fotos zu schießen, Videos zu drehen, sich navigieren zu lassen, zu shoppen und viele weitere Dinge. Die Datenbrille visualisiert dem Träger ein Bild vor Augen, das dem einer Anzeige eines herkömmlichen Monitors ähnelt.