Google Glass: Konzeptvideo zeigt Funktionen im Alltag

In einem Promo-Video veranschaulicht Google die Sprachsteuerung seiner Datenbrille Google Glass. Die häufigste Anweisung: „OK Glass“. Allem Anschein nach soll dieser Befehl das zukünftige Erkennungszeichen dieses Google-Produkts sein.

Google Glass

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Folgebefehle können dann zum Beispiel „take a picture” oder „google jellyfish” sein. Letzten Endes kann der Nutzer mit solchen Befehlen unterschiedliche Funktionen ausführen, bspw. die Kamera starten, Google-Translator-Aktivitäten nutzen oder eine Hilfe zur Navigation aufrufen. Mit dem Begriff „Google“ kann auf die Suchmaschine zugegriffen werden, um sich Infos zu holen. Das aktuelle Demonstrationsvideo bietet eine gute Erklärung sämtlicher Funktionalitäten der Datenbrille, man versetzt den Zuschauer dabei in die Position des Trägers und zeigt die Basics. Hauptaufgabe von Google Glass ist wohl die Erstellung von Bildmaterial. Ergänzt wird diese durch ein kompetentes Infosystem, das ständig im Sichtfeld des Trägers eingeblendet wird. Indes startet parallel zur Präsentation des Videos die Verlosung eines Google-Glass-Modells. Dazu sollte man sich via #ifihadglass-Hashtag in bis zu 50 Wörtern dazu äußern, wie die Datenbrille optimal genutzt werden kann. Zur
Demonstration können Bilder und Videos angehängt werden.

Google Glass

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Die erste Entwickler-Vorabversion der Datenbrille wird bald für 1500 Dollar zu haben sein, möglicherweise schon in den nächsten Wochen. Bis zur Marktreife wird es aber wohl noch bis zum nächsten Jahr dauern. Auch sollte sich der User Gedanken über einen möglichen Datentarif für die Google Brille machen. Hier gibt es bisher keine Infos wie sich die Brille im Internet bewegt. Sollte allerdings eine herkömmliche SIM Karte verbaut werden, so ist es Ratsam sich früh genug um eine passende AllNet Flat zu kümmern. Eine detaillierte Roadmap von Google bleibt weiter aus. Doch angesichts der erst in der nahen Zukunft erscheinenden Entwicklerversion muss man davon ausgehen, dass es noch bis 2014 dauern wird, bis die breite Masse eine Datenbrille aus dem Hause Google kaufen kann. Was diese dann kosten wird, bleibt ebenfalls offen.

Google Glass

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