iWatch: Hat die Sicherung der Markenrechte bereits begonnen?

Über die iWatch, eine Smartwatch aus dem Hause Apple, wird bereits seit einer gefühlten Ewigkeit spekuliert. Schon iGuru Steve Jobs erklärte, dass er ein solches Projekt für spannend halte. Ähnlich sieht das auch sein Nachfolger Tim Cook, der unlängst ähnliches erklärte. Nun taucht ein Bericht auf, der besagt, dass Apple angeblich in Russland einen Antrag auf das Namensrecht „iWatch” zugesprochen bekommen haben soll.

Diese Behauptung kommt von der Webseite Izvestia.ru, ein Versuch der Kollegen von Apple Insider, die Hintergründe und den Wahrheitsgehalt der Nachricht heraus zu bekommen, lief allerdings ins Leere. Fakt ist, dass Apple in der Vergangenheit öfter vor dem Release eines Produktes sich den Markennamen sicherte. Im aktuellen Bericht aus Russland heißt es, Apple habe keine  Verschleierungsbemühungen bei der Sicherung des Markenname unternommen. Dieses Vorgehen wäre neu, denn in der Vergangenheit tat Apple genau dies.  Angeblich wurde der erste Antrag auf das Namensrecht „iWatch“ bereits im Dezember 2012 in Jamaika eingereicht.

iwatch

iWatch – Konzept

Was ist dran?

Das kann man nicht mit 100 prozentiger Sicherheit sagen, aber der Bericht der russischen Kollegen klingt schon ein wenig spekulativ. Daher sollte er, bis sich Apple offiziell zu diesem Thema äußert, in Frage gestellt werden. Zudem spricht gegen den Artikel, dass auch die Kollegen von Apple Insider nichts herausgefunden haben. Hier ist man in der Regel bestens informiert. Sollte also wirklich eine Sicherung der Namensrechte stattgefunden haben, würde man das sicherlich früher oder später erfahren.

Keine Vorstellung in diesem Jahr

Für alle Optimisten, die in diesem Jahr mit einem Erscheinen der iWatch gerechnet haben, wird die Nachricht von Analyst Kou von KGI ein Dorn im Auge sein. Denn dieser verkündete unlängst, dass er nicht damit rechnet, dass die Smartwatch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Kou lag mit seinen Mutmaßungen in der Vergangenheit des eine oder andere Mal richtig.