Neue Details zu Windows Phone „Tango“‎ aufgetaucht

Trotz guter Voraussetzungen leidet Windows Phone 7 unter Bezug auf die Verbreitung vor allem daran, dass Geräte der Einsteigerklasse fehlen. Aktuell sind die meisten Geräte erst ab 300 Euro erhältlich. Mit dem „Tango“-Update soll sich das alles ändern. Glaubt man aktuellen Gerüchten im Netz, dann könnte es schon im zweiten Quartal fertiggestellt und veröffentlicht werden. Nun tauchen neue Infos auf.

Neuesten Informationen zufolge wird es dem Anschein nach die Nummer 7.5.1 tragen und sich vor allem an schwächere Handsets richten.  Man will mit dem Tango-Update die Unterstützung günstigerer Smartphones für die Märkte in Schwellen- und Entwicklungsländern vorantreiben. Mit Tango sollen die Hardware-Voraussetzungen des Arbeitsspeichers von 512 MB auf 265 MB sinken. Die Herabsetzung der Anforderung in Sachen Arbeitsspeicher könnte aber auch bedeuten, dass manche Apps, die für Mango-Geräte optimiert wurden, ihren Dienst auf einem Tango-Handy verweigern. Paul Thurrott schreibt auf „Winsupersite“, dass der Windows Marketplace dadurch unter Umständen zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft mutieren könnte. Demnach könnten Tango-Nutzer ihre eigene Untergruppe für Anwendungen bekommen.

Zudem veröffentlichte die russische Seite „WP7forum“ neue Screenshots und weitere Details. Das Portal berichtet, dass als neue Funktion die Möglichkeit dazukommt, dass man seine Kontakte direkt auf der SIM-Karte managen könne. Des Weiteren will man erfahren haben, dass diese Daten auch auf die SIM exportiert werden können.

Indes wurde nun bekannt, dass der Open-Source-Browser von Mozilla nicht für Windows Phone 7 erscheinen wird. Derzeit sind die Entwickler bei Windows Phone 7 auf Silverlight und XAML angewiesen. Aus diesem Grund geht sogar Microsoft selbst davon aus, dass es Firefox für Windows 7 wahrscheinlich nicht geben wird. Damit bleibt Android derzeit Mozillas wichtigste Mobilplattform.