Patent von Apple für die „iGlasses“ genehmigt

Schon im Jahre 2006 hat der erfolgreiche Konzern ein Patent für eine Brille eingereicht, die als Datengerät fungiert. Die Beschreibung in diesem Antrag erinnert stark an die kürzlich vorgestellte „Project Glass“ von Google. Doch Apple will wesentlich mehr, als Google bereits umgesetzt hat. So soll die iGlasses nicht nur mit einem Display, sondern direkt mit zwei ausgestattet werden.

Dadurch können auch dreidimensionale Bilder umgesetzt werden. Um direkt im Voraus Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel zu vermeiden, will Apple das periphere Seefeld passend zum Bildinhalt ausleuchten. Das erhöht zudem auch den Tragekomfort.

Die Google Datenbrille ist bereits seit Monaten ein Gesprächsthema, an dem man nicht vorbeikommt. Das Leben soll digitalisiert werden und entsprechend revolutionieren. Google geht selbst sehr vorsichtig an das Projekt, doch Apple arbeitet schon seit Jahren in diesem Bereich. Genau genommen wurde im Jahre 2006 das erste Patent eingereicht. Genau jetzt, wo der Hype um die Google Brille größer nicht sein könnte, wurde das Patent zugelassen. Das Prinzip von Apple ist dem von Google sehr ähnlich. Es werden physikalische Phänomene der Totalreflexionen genutzt, um Bildschirminhalte von einem kleinen Display aus auf das Auge des Trägers zu übertragen.

Doch Apple beschreit in dem Patent noch mehr. Denn die Nebenwirkungen sind mittlerweile sehr bekannt. Durch die sehr harte Abbruchkante zwischen projiziertem Bildinhalt und dem Rest können Schwindel und Übelkeit auftreten. Dies will Apple von Anfang an verhindern. Dafür möchte der Konzern bei der iGlasses das Ambilight Verfahren nutzen. Bekannt ist das schon aus dem Hi-Fi Bereich. Der Bildschirminhalt wird analysiert und die Hintergrundbeleuchtung wird dann entsprechend angepasst. Dadurch ergibt sich ein harmonisches Bild und das sorgt automatisch für ein angenehmeres Tragegefühl. Zudem möchte Google direkt zwei Displays integrieren. Damit kann dann auch ein dreidimensionales Bild projiziert werden.