Testen möglich: Steht mir Project Glass?

Das Project Glass oder auch Google Glasses ist derzeit ein ganz spannendes Thema. Auch wenn die Datenbrille des Internetkonzerns erst 2014 in Serie geht, möchten schon jetzt viele User Project Glass gerne einmal in den Händen halten. Ab 2013 können die ersten Entwicklerversionen erworben werden. Wer wissen möchte, ob ihm Project Glass überhaupt steht, der kann das jetzt tun.

Ein Online-Shop für normale Brillen hatte die Idee, Google Glasses in seinen Katalog aufzunehmen. Schon jetzt ist zwar klar, dass man Project Glass dort nie kaufen wird können, doch man bietet seinen Kunden die Chance, die Datenbrille virtuell aufsetzen zu können, um sich zu begutachten. Der Shop bietet im übrigen generell an, dass man die Brillen aus dem eigenen Sortiment zu seinem jeweiligen Gesicht testen kann. Dazu muss der Kopf vor die Webcam gehalten werden. Die Größenverhältnisse kann man dann mit einer normalen Scheckkarte anpassen, die in die Kamera gehalten werden muss, damit das System aus den Bildern und Informationen ein 3D-Modell des Kunden generieren kann.

dittoglass

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Derzeit möchte Google noch nicht mit all zu vielen Informationen zu Project Glass um sich werfen, nur so viel: „Ziemlich starker Prozessor und eine Menge Speicher“ soll Project Glass haben, zudem eine Kamera, Mikrofon, Kompass, GPS, Gyroskop, WLAN und Bluetooth. Mittlerweile hat sich der Internetkonzern beim US-Patentamt einige Patente gesichert. Vor allem die Grundzüge des Designs von Project Glass werden hier festgelegt. Außerdem hat sich der Suchmaschinengigant den Nasenbügel-Sensor sichern lassen, der dabei hilft, den wahren Besitzer der Datenbrille zu erkennen.

Da Project Glass auch für viele Diebe eine interessante Sache sein könnte, hat Google auch hierfür eine Lösung parat. Der US-Internetkonzern hat sich ein ausgefeiltes Sicherheitssystem patentieren lassen. Unnatürliche Bewegungen sollen von Project Glass mittels Sensoren erkannt werden und zum Sperren des Geräts führen.  Auch Kopfbewegungen sollen mittels Kamera, Gyroskop, Schock-Sensoren, Kompass, Beschleunigungssensor, Magnetometer, Sonar sowie Orientierungssensoren und GPS erkannt werden.  Sollte Project Glass eine Abweichung registrieren, sperrt sich das System von ganz alleine.

Wer sich die Datenbrille dann im kommenden Jahr zulegen möchte, der sollte schon jetzt mit dem Sparen anfangen. Denn derzeit geht man davon aus, dass man 1500 US-Dollar über die Ladentheke schieben muss, um Project Glass in den Händen halten zu können. Wie gesagt, dabei handelt es sich dann erst einmal um eine Entwicklerversion. Was die finale Version kosten wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Google äußerte sich zu diesem Punkt noch nicht. Es muss also noch ein bisschen gewartet werden, bis man wissen wird, was Project Glass tatsächlich kostet und was es dem Kunden bringt.