Wegen Apple: Zoff zwischen Buffett und Icahn?

Einem aktuellen Medienbericht zufolge soll Carl Icahn Apple dazu aufgefordert haben, ein größeres Aktien-Rückkaufprogramm zu starten. Warren Buffett, Börsenmogul und einer der reichsten Männer der Welt, rät dem Unternehmen jedoch das Gegenteil.

Vor rund zwei Monaten hatte der Investor Carl Icahn eine Menge Apple-Aktien gekauft. Kurz darauf verkündete er bei Twitter: „Hatte vergangene Nacht ein nettes Abendessen mit Tim Cook. Wir haben auf einen 150-Milliarden-Rückkauf gedrängt.“ Die Verkündung des Aktienkauf ließ das Papier der Kalifornier um 7 Prozent in die Höhe schnellen. Gar nicht einverstanden mit Icahns Vorschlag ist Warren Buffett, der laut dem Investment-Magazin Barrons in einem Fernsehinterview mit CNBC sagte, Apple solle mit seiner Strategie unbeirrt weitermachen. Man solle sich von Icahn nicht unter Druck setzen lassen. „Ich glaube, die Apple-Chefs haben einen verdammt guten Job gemacht“, so Buffet, „Unternehmen sollen nicht in der Art geführt werden, dass sie primär den Jungs von der Wall Street gefallen, die die Titel sowieso nicht lange halten.“

Buffett ist seit Jahren ein alter Hase, wenn es um Börsengeschäfte geht. Mit zahlreichen Büchern machte er sich ebenfalls einen Namen, die allesamt Tipps beinhalten, wie man erfolgreich mit Wertpapieren spekuliert. Sein ansehnlichstes Beispiel ist er selbst, denn kaum ein Mann hat mit Spekulationsgeschäften so viel Geld gemacht wie Buffett.